Die kämpfenden Hähne

Bei den kämpfenden Hähnen handelt es sich um eine Art Marionette aus Kürbiskernen. Und genau so kann man die Figuren auch nutzen - nämlich als Hähne, die man am Faden bewegen kann. Es muss ja nicht immer gleich ums Kämpfen gehen...

 

Die Kürbiskerne werden nach der abgebildeten schematischen Darstellung neben- und hintereinandergereiht.

Die Verbindung geschieht mit Blumendraht, der durch vorgebohrte Löcher am oberen und unteren Teil der Kerne gesteckt und an jeder Seite mit einem Knoten versehen wird, wodurch die Reihen zusammengehalten werden.

Die beiden senkrechten Striche in der mittelsten (Fünfer-) Reihe hängen lose herunter, es sind die Schenkel, an denen mit Blumendraht, aus drei Enden zusammengedreht, die Beine und Füße angebracht werden.

Kamm und Schnabel werden aus rotem Karton geschnitten und in den Kopf gesetzt. Die Augen zeichnet man mit Tinte und Feder.

Wenn das alles fertig ist, hängt man die beiden Figuren mit festen Zwirnfäden an eine schmale, elastische Fischbein- oder Stahlschiene. Nimmt man diese in die Hand und hebt das lose Gefüge so weit von der Tischplatte ab, dass die Drahtfüße die Platte eben noch berühren, so bekommen die Hähne ihre Form und Leben. Man lässt die Schiene auf und ab wippen, und es entwickelt sich ein Kampf zwischen den beiden Gegnern, so voller Natürlichkeit wie auf dem Hühnerhof und von ungemein komischer Wirkung.




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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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