Ein Pianino für die Puppenstube

Zu diesem Einrichtungsstück einer Puppenstube sind neun Zündholzschachteln von 4,5: 3,5: 1,5 cm, ein Stück Zigarrenkisten Holz, ein Stück Karton von 10,5:5 cm und ein halber Bogen rotbraunes oder schwarzes Glanzpapier erforderlich.
Alle neun Zündholzschachteln sind zunächst zu je drei Stücken nebeneinander zusammenzukleben (Abbildung 1 und 2a, b, c). Dann wird ein solcher Teil, als Unterteil des Pianinos, senkrecht auf ein Stück Zigarrenkistenholz von 11:3:0,4 cm, das an seiner Unterseite mit vier Holzfüßchen versehen wurde, aufgeleimt, der zweite aus drei Schachteln bestehende Teil auf den ersten horizontalen und auf letzterem der dritte Teil des Pianinos wieder senkrecht so angebracht, dass die Rückseiten aller drei Teile in einer Ebene liegen.



Hierauf sind die aus Karton zugeschnittenen Seitenteile anzukleben und die Vorder-und Seitenwände, sowie die Rückseite des Pianinos mit dem gewählten Glanzpapier sauber zu überziehen. Auf dem horitzontalen Mittelteil ist sodann die nach Abbildung 1d auf einem Streifen Zeichenpapier ausgeführte Klaviatur aufzukleben und darüber der aus Karton zugeschnittene und mit Glanzpapier vollständig überzogener Deckel anzubringen. Dieser ist längsseits in seiner Mitte mit dem Messer zu ritzen oder besser aus zwei mittels eines dünnen Gazestreifens verbundenen Teilen zu fertigen und nur mit seiner rückwärtigen Hälfte auf den Mittelteil des Pianinos anzukleben. Das Vorderteil des Deckel hat die Klaviatur zu bedecken und zurückgeschlagen als Notenpult zu dienen. Oben ist das Pianino durch einen mit Glanzpapier ganz überzogenes Stückkarton von 11:2 cm abzuschließen und dessen Vorderrand nach aufwärts abzubiegen.
Zwei kleine aus dünnem Laubsäge-(Zigarrenkisten-)holz geschnitzte Armleuchter und Pedale, von denen letztere mit einer aus Zigarrenkistenholz ausgesägten Lyra (Leier) verbunden werden können und zu bronzieren sind, vervollständigen die kleine, gefällige Arbeit.


 

 



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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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