Pflanzenabdrücke

Die Herstellung von Abdrücken von Pflanzen, Blüten, Moosen und dgl. auf Papier gibt interessantes Material für den Naturgeschichts- und Zeichenunterricht und dürfte sich, wie in den Vereinigten Staaten, auch bei uns rasch einführen.

Man überstreicht das Zeichenpapier mit einer schwachen Lösung von Kupfervitriol, läßt das Papier trocknen, feuchtet es auf der Rückseite an und spannt es auf eine Papierunterlage.
Die abzudrückenden Pflanzen betupft man mit einer Lösung von 1 Teil gelbem Blutlaugensalz in 8 Teilen Wasser, legt die Präparate auf die mit der Kupfersalzlösung bestrichene Fläche, überdeckt die Objekte mit einem Blatt Papier, drückt gleichmäßig so lange darauf, bis alle Teile in Berührung gekommen sind, und erhält so kupferrote Bilder.

 



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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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