Praktische Holzhämmer

Wer viel Blecharbeiten ausführt, kann ohne Holzhammer kaum auskommen. Man wendet ihn immer da an, wo vermieden werden soll, dass das Schlagwerkzeug Spuren zurückläßt, z.B. auf polierten Flächen, jedoch auch um in das Blech weniger Spannung zu bringen als es der Metallhammer tut.



Ein Nachteil des gewöhnlichen Holzhammers ist der, dass er im Vergleich zu seiner großen Schlagfläche zu wenig zieht, weil er zu leicht ist. Es gibt nun Holzhämmer, die bei geringer Schlagfläche an Zug dem Metallhammer gleichkommen. Bei diesen ist der Hammerkopf mit einem Ring von Eisen umgeben, um ihn schwerer zu machen. Derartige Hämmer sind käuflich zu haben, billig sind sie jedoch nicht.

Für den Bastler gibt es auch hier einen Ausweg. Wir verschaffen uns beim Alteisenhändler einige T-Stücke von einer Gasrohrleitung. Diese T-Stücke sind kurze Rohre mit einem seitlich einmündenden Loch, die innen mit einem Gewinde versehen sind. Weiter besorgen wir uns als Stiel ein etwa 25 cm langes Stück altes 1/4"-Gasrohr mit Gewinde an einem Ende, das wir in das seitliche Loch des T-Stückes schrauben. Sollte das Gewinde im T-Stück zu groß sein, so setzen wir einen Reduziernippel ein, bis der Stiel passt. Aus Weißbuchenholz fertigen wir nun zwei kurze runde Stücke, die wir in das T-Stück einpassen und von beiden Seiten stramm hineinschlagen. Zweckmäßig gibt man den beiden Hammerbahnen verschiedene Formen, eine flache und eine gewölbte.

 



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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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