Schlüsselbrette oder –kästchen

Um nicht nach verlegten Schlüsseln suchen und Schlösser gewaltsam öffnen zu müssen, erweist sich in jedem Haus ein Schlüsselbrett oder –kästchen als zweckmäßig, an dessen mit Aufschriften versehenen Häkchen die Schlüssel aller verschlossenen Räume des Hauses ständig in der richtigen Ordnung aufbewahrt werden sollen.

Aus einem Stück Laubsägeholz von 20 cm Länge, 26 cm Höhe und 0,4 cm Stärke wird nach der Abbildung unten die Rückwand eines Schlüsselbretts für acht Schlüssel von 8 bis 9 cm Länge (Dachboden, Mansarde, Wohnung, Keller, Waschküche, Haustür, Schuppen, Gartentüre) ausgesägt, nächst dem oberen Rand mit den beiden Öffnungen für die Wandhäkchen, hierauf mit den beiden Seitenteilen und dem Tragbrettchen für eine ausnahmsweise großen Schlüssel, endlich nach entsprechender Beizung mit den Aufschriften und Messinghäkchen versehen.

Das Tragbrett und die Seitenteile sind aus Laubsägeholzabfällen herzustellen und mittels Leim und kleinen Schräubchen an der Rückwand anzubringen. Die Aufschriften fertigt man aus Kartonstreifen an, die mit Tusche beschrieben werden, und überzieht sie mit einem durchsichtigen Lack.

Schlüsselkästchen fertigt man wie Briefkästen an und versieht die Türen derselben mit Glasscheiben, die sich eindrücken lassen, falls der Schlüssel des Kästchens in Verlust geraten sein solle.

 



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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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